Kellerkind oder Garagenschätzchen?

Wie behandeln Sie Ihre „Mitbewohner“? Natürlich gut, was für eine Frage, werden Sie jetzt sagen. Aber wir meinen nicht die Familienmitglieder oder den Familienhund. Wir meinen die stillen Mitbewohner, die Tag für Tag zuverlässig dazu beitragen, dass das Leben sicher, sparsam und komfortabel ist. Wenn es um den „Mitbewohner“ in der Garage geht, haben wir keine Sorge, denn das Auto wird nicht umsonst „Des Deutschen liebstes Kind.“ genannt. Es kommt in den Genuss regelmäßiger Inspektionen, „darf“ alle zwei Jahre zum TÜV und wird jeden Samstag in die Waschstraße gefahren. Natürlich, werden Sie sagen, ein Auto ist immerhin ein Wertgegenstand, der viel Geld gekostet hat und Sie zuverlässig ans Ziel bringen soll. Und Sie haben völlig recht. Andere „stille Mitbewohner“ haben es hingegen meist nicht so gut. Nun ja, sie stehen im Keller, werden nicht täglich ausgefahren und man sieht sie nicht. Wenn jedoch die Heizung ihren Dienst nicht erfüllt, dann kann das ganz schön unangenehm – und auch teuer werden.

Es lohnt sich tatsächlich, dem „stillen Mitbewohner“ Heizung etwas Aufmerksamkeit zu widmen. Das fängt bei der Anschaffung an. Wer sich hier gut beraten lässt und sorgfältig plant, hat die Weichen für viele Jahre auf sparsamen Verbrauch, zuverlässige Funktion und Umweltverträglichkeit gestellt. Denn die heute am Markt verfügbare Vielfalt moderner Energietechnik macht die Entscheidung zwar etwas komplizierter, dafür lässt sich aber für jede Immobilie und alle Nutzungswünsche das passende Modell finden: Wer sich heute für einen Klassiker wie die Gas-Brennwerttechnik entscheidet, nimmt zwar die Abhängigkeit von einem fossilen Brennstoff in Kauf, kann sich aber darauf verlassen, dass moderne Heizsysteme diesen Brennstoff mit höchster Effizienz nutzen.

Auf besonderes Interesse stößt aktuell die innovative Brennstoffzellenheizung, denn sie bietet unschlagbare Vorteile durch die intelligente Kombination aus Wärme- und Stromerzeugung. Die außergewöhnlich hohe Effizienz der Brennstoffzellenheizung von über 90 % macht sich gut bemerkbar: durch spürbar geringere Heiz- und Stromkosten. Der nicht selbst genutzte Strom kann problemlos ins öffentliche Netz eingespeist und somit verkauft werden. Hinzu kommt, dass der Staat diese Technologie mit bis zu 11.100 Euro besonders intensiv fördert. Interessant ist die Brennstoffzellenheizung auch für alle, denen der Schutz der Umwelt am Herzen liegt, denn die effiziente und umweltschonende Technologie reduziert die CO2-Belastung um bis zu 50 % im Vergleich zur konventionellen Strom- und Wärmeerzeugung.

Eine Studie des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft zufolge stehen in deutschen Kellern viele veraltete Heizkessel. Von den bundesweit rund 21 Millionen Heizungsanlagen wurden rund 20 % vor 1990 eingebaut. Der Anteil der über 30 Jahre alten Heizkessel ist unbekannt, er dürfte aber recht hoch sein. Schätzungen zufolge sind es weit mehr als eine Million. Das heißt: In mehr als eine Million Haushalten wird deutlich mehr Geld fürs Heizen ausgegeben, als nötig wäre. Das alleine ist Grund genug, über eine Modernisierung nachzudenken. Die Brennstoffeinsparung und ein umfangreiches Angebot staatlicher Fördergelder und Zuschüsse sorgen dafür, dass sich die neue Heizung in kürzester Zeit rentiert.

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